Aktuelles aus der Landeskirche

Schritt um Schritt zur Normalität

 

Der Bundesrat hat am 16. April über die Schritte aus dem Lockdown informiert. Die Lockerung der Massnahmen ist in drei Schritten geplant. Generell gilt: Ansammlungen mit mehr als fünf Personen bleiben verboten. Es gelten die Regeln für Hygiene und Distanz.

 

Konkret bedeutet das für die Kirchen:

 

Ab 27. April
Beerdigungen: Die Begrenzung auf den „engen Familienkreis“ wird aufgehoben. Gemäss Nachfrage von kath.ch beim Bundesamt für Gesundheit werden ab diesem Zeitpunkt „Beerdigungen im Familienkreis“ zulässig sein. Grosse Begräbnisse im Freundes-/Quartierkreis seien allerdings weiterhin unzulässig.

 

Ab 11. Mai
Religionsunterricht: Öffnung der obligatorischen Schulen, „sofern es die Entwicklung erlaubt“. Der Unterricht könnte damit wieder als Präsenzunterricht stattfinden. Den Entscheid dazu will der Bundesrat am 29. April fällen. Die kirchlichen Behörden sind gehalten, mit den örtlichen Schulen diesbezüglich Kontakt aufzunehmen.

 

Ab 8. Juni
Gottesdienste: Das Versammlungsverbot wird gelockert. Damit könnten ab diesem Datum auch Gottesdienste wieder möglich sein. Der Bundesrat wird am 27. Mai darüber informieren.

Keine Änderungen gibt es für die Seelsorge. Sie ist möglich unter Berücksichtiung von Abstandhalten und Hygienevorschriften. Für die Seelsorge in Spitälern und Heimen gelten die Bestimmungen vor Ort.

Bei Fragen und Unsicherheiten geben die kantonalen Behörden via Kontaktformular oder das Bundesamt für Gesundheit via Infoline +41 58 463 00 00 ( 7/24 Stunden) Auskunft. Die Task Force der Kirchenrats ist weiterhin aktiv. Sie steht mit dem Kanton in Kontakt und beobachtet die weitere Entwicklung. Bei Bedarf informiert sie über die Website der Landeskirche. Ansprech- und Auskunftsperson ist Kirchenratsaktuar Pfr. Peter Wydler.

 

Stefan Hügli
Kommunikation

www.gr-ref.ch